Bayern klagt gegen VW

 

 

Das Bundes-Land Bayern klagt vor Gericht gegen die Firma Volkswagen. Der Finanzminister von Bayern heißt Markus Söder. Er sagt: Unser Land hat wegen VW viel Geld verloren.


In dem Streit geht es um die Abgas-Affäre mit den Diesel-Autos. Viele Autos von VW blasen mehr Abgase in die Luft, als die Firma gesagt hat. VW hat deswegen seit Monaten viel Ärger. Es gibt viele Klagen, nicht nur in Deutschland.

 

Bayern ist das erste Bundes-Land, das gegen VW klagt. Finanzminister Söder sagt: Wir haben viele Aktien von VW. Er sagt: Durch den Skandal sind die Aktien stark gefallen. Sie sind viel weniger wert als früher. Sie sind sogar weniger wert, als Bayern beim Kauf gezahlt hat. Das nennt man Verlust. Das Land Bayern ist der Meinung: An dem Verlust ist VW Schuld. VW hätte viel früher sagen müssen, wie groß das Risiko ist.

 

Die Aktien sind wichtig für das Land Bayern. Sie gehören zu einem Pensions-Fonds. Gemeint ist so etwas wie ein Konto. Auf dem Konto liegt Geld für Menschen, die früher als Beamte gearbeitet haben. Wenn sie alt sind, bekommen sie von dem Konto eine Pension. Davon können sie leben. Das ist so ähnlich wie eine Rente.

 

Damit das Geld auf diesem Konto für die Beamten mehr wird, kauft Bayern Aktien. Wenn die Aktien aber wegen eines Skandals so stark fallen wie jetzt bei VW, dann verliert der Pensions-Fonds Geld. Dieses Geld will Bayern nun von VW wiederhaben.

 

©Deutschlandradio

 

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